Revitalisierung von Fliessgewässern

Lösungsansätze für eine vielfältige Aufgabe 

Datum: Montag, 13. November 2017
Ort: Luzern, Conference Center, Verkehrshaus Luzern



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Hintergrund
Das mehrere 10’000 Kilometer umfassende Schweizer Gewässernetz ist über weite Strecken beeinträchtigt. Dank dem 2011 revidierten Gewässerschutzgesetz soll sich dies in den kommenden Jahrzehnten ändern. Insgesamt sollen in den nächsten rund 80 Jahren 4‘000 km Fliessgewässer revitalisiert werden. Ziel ist die Wiederherstellung von naturnahen Bächen und Flüssen mit ihren charakteristischen Tier- und Pflanzenarten. Neben der Biodiversität sollen auch Naherholung und Hochwasserschutz profitieren. Von Bundesseite stehen dafür jährlich über Programmvereinbarungen und Einzelprojekte 40 Millionen Franken zur Verfügung.
Die ersten strategischen Planungen wurden von den Kantonen bis 2014 erarbeitet. In den Planungen wurden die Defizite im Gewässernetz identifiziert und priorisiert. Basierend auf dieser Grundlagenarbeit wurden nun erste Revitalisierungen geplant und umgesetzt.

Tagungsinhalt
Revitalisierungsprojekte umfassen eine Vielfalt an Aufgaben. Zahlreiche Akteure mit unterschiedlichem Fachhintergrund und Interessen sind involviert. Eine gute Zusammenarbeit ist entscheidend für eine wirkungsvolle Umsetzung, aufgrund der Unterschiede aber nicht einfach.
Anhand von Fallbeispielen aus der Schweiz und dem Ausland wird an der Tagung die Vielfältigkeit dieser Aufgabe beleuchtet. Fachleute aus verschiedenen Bereichen erläutern Bausteine, die für erfolgreiche Projekte notwendig sind.
Neben dem fachlichen Informations- und Erfahrungsaustausch steht auch Zeit für die Pflege des Netzwerkes zur Verfügung.

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