Was ist Einzugsgebietsmanagement?

Die integrale Bewirtschaftung des Wassers im Einzugsgebiet - kurz Einzugsgebietsmanagement - ist ein Ansatz zur sektorenübergreifenden Bewirtschaftung der Wasserressourcen, Gewässer und Wasserinfrastrukturen. Die Bewirtschaftung ist dabei an langfristigen Zielen orientiert und erfolgt in einem kontinuierlichen Zyklus von Planungs-, Umsetzungs- und Überwachungsprozessen. Als Bezugsraum dient das Einzugsgebiet.

Bewirtschaftung
Das Einzugsgebietsmanagement orientiert sich an langfristigen Zielen. Der Bewirtschaftungsprozess läuft in einem mehrere Jahre umfassenden Zyklus ab. Klare Prioritäten helfen, die Mittel effizient und zielgerichtet einzusetzen.

Einzugsgebiet
Moderne Wasserwirtschaft orientiert sich an den Grenzen, die das Wasser vorgibt: Das Einzugsgebiet dient als Betrachtungseinheit. Damit können Gewässer als System verstanden und bewirtschaftet werden.

Integraler Ansatz
Das Einzugsgebietsmanagement dient der Abstimmung der verschiedenen Interessen und Ansprüche an Gewässer und Wasservorkommen. Schnittstellen müssen berücksichtigt und gegenläufige Anliegen gegeneinander abgewogen werden.